Wir verwenden ausschließlich technisch notwendige Cookies auf unserer
Webseite. Weitere Hinweise dazu finden Sie unter https://www.kzvmv.de/kzv-m-v/datenschutzerklaerung/.
Ein Referentenentwurf als Kostendämpfung?
Das von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz könnte die kieferorthopädische Versorgung von Kindern und Jugendlichen deutlich beeinträchtigen. Laut aktuellem Referentenentwurf (16. April 2026) sollen KFO-Behandlungen künftig ausschließlich Fachzahnärztinnen und Fachzahnärzten vorbehalten sein. Bisher dürfen diese Leistungen auch allgemein tätige Zahnärztinnen und Zahnärzte erbringen, die dafür im Rahmen ihrer Approbation qualifiziert sind.
Eine solche Einschränkung würde schätzungsweise mindestens ein Viertel der bisherigen Behandler ausschließen und damit – basierend auf Abrechnungsdaten von 2024 – nahezu eine Million Kinder und Jugendliche potenziell von ihrer KFO-Versorgung abkoppeln.
Im Anhang finden Sie eine heute veröffentlichte Pressemitteilung sowie ein Statement.

